Viele Scotts erlangten Berühmtheit aufgrund ihrer Exzentrik sowie ihrer Genialität. Der bekannteste Scott ist Sir Walter Scott – der Schriftsteller aus dem 19. Jahrhundert ist mehr oder weniger verantwortlich für das moderne Image Schottlands; Michael Scot – ein Gelehrter des Mittelalters, dem oft Zauberei und okkulte Praktiken zugeschrieben werden; David Scott – ein renommierter schottischer Maler der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und letztendlich Sir John Scott von Scotstarvit – eine
führende literarische Persönlichkeit des 17. Jahrhunderts.
Zunächst einmal soll erklärt werden, warum es so viele Tartans gibt, nämlich weit über 2000. Es gibt sehr viele schottische Clans, und darüber hinaus kann jeder Clan viele verschiedene Tartans und Namen haben, die mit ihm verbunden sind.
Jeder Tartan hat Variationen, die meiste verbreitet sind Ancient, Modern, Weathered, Hunting and Dress.
Über Tartan-Variationen
Vor 1860 wurden die Stoffe mit tierischen und pflanzlichen Farbstoffen gefärbt. Dadurch entstanden die für die alten Tartans typischen weicheren Farben, moosige Grüntöne und Himmelblau, ein eher orangefarbenes Rot, und manche würden sagen, dass das Muster viel besser zur Geltung kommt, da die Kontraste viel heller sind als bei den modernen Tartans. Das Muster oder die Musterung bleibt bei allen Varianten eines Tartans gleich, nur die Schattierungen oder Farbtöne variieren.
Nach 1860 ersetzten chemische Farbstoffe die natürlichen tierischen und pflanzlichen Farbstoffe, und die modernen Tartans mit ihren kräftigeren und kräftigeren Farben waren geboren. Die sanften Grün- und Blautöne wurden zu Flaschengrün und Marineblau, die Rottöne zu Scharlach.
Vor 1860 wurden die Stoffe mit tierischen und pflanzlichen Farbstoffen gefärbt. Dadurch entstanden die für die antiken Tartans typischen sanfteren Farben. Nach 1860 ersetzten chemische Farbstoffe die natürlichen tierischen und pflanzlichen Farbstoffe, und die modernen Tartans mit ihren kräftigeren und kräftigeren Farben waren geboren. Die weichen Grün- und Blautöne wurden zu Flaschengrün und Marineblau, die Rottöne zu Scharlach.
Die modernen Tartans sind oft die subtileren Kombinationen wie das klassische Black Watch Modern
Vor 1860 wurden die Stoffe mit tierischen und pflanzlichen Farbstoffen gefärbt. Dies führte zu den weicheren, erdigeren Farben, die für die Weathered Tartans typisch sind und an kräftige Farben erinnern, die Wind, Regen und Sonnenschein ausgesetzt sind, wodurch schöne verblasste Töne, Olivgrün und Braun sowie sehr helle Blautöne mit Rottönen entstehen, die eher rosa als rot sind.
Einige Mühlen bezeichnen die Weathered-Tartans als Muted.
Die Jagdtartans sind die Tarntartans, und einige Clans haben diese Variationen nicht, weil sie bereits überwiegend grün oder braun sind und keine Änderung brauchen, um sich mit den Farben der Natur zu vermischen. Die Black Watch- oder Gunn-Tartans sind Beispiele dafür, während ein Tartan wie der Fraser-Tartan überwiegend rot ist und Männern, die auf der Jagd sind, nicht viel Deckung bieten würde.
Wenn Sie Ihren Tartan passend zu einem bereits vorhandenen Kilt oder Accessoire bestellen, sollten Sie daran denken, dass es trotz gleicher Muster und Farben von Fabrik zu Fabrik zu leichten Farbunterschieden kommen kann. Dies liegt ausschließlich an der Färbung des Garns. Wenn Sie also eine genaue Übereinstimmung benötigen, empfehlen wir Ihnen, ein Muster zu bestellen, um dies zu überprüfen.
Die Dress Tartans wurden, wie der Name schon sagt, für Feiern und Highland-Tänze entworfen. Das Muster des Tartans bleibt gleich, aber die Hauptfarbe wird durch Weiß ersetzt, oder es wird zusätzliches Weiß zum Muster hinzugefügt, um ihm ein helleres, "ausgefalleneres" Aussehen zu verleihen. Die Schotten weichen gerne von den Regeln ab und verwenden gelegentlich statt weißem Garn gelbes, woraus die recht wilden MacLeod Dress Modern und Barclay Dress Modern entstanden sind.
Wenn Sie Ihren Tartan passend zu einem bereits vorhandenen Kilt oder Accessoire bestellen, sollten Sie daran denken, dass es trotz gleicher Muster und Farben von Fabrik zu Fabrik zu leichten Farbunterschieden kommen kann. Dies liegt ausschließlich an der Färbung des Garns. Wenn Sie also eine genaue Übereinstimmung benötigen, empfehlen wir Ihnen, ein Muster zu bestellen, um dies zu überprüfen.
Die Familie Scott kann bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgt werden, als sie sich in einem kleinen Ort namens Peebles, etwa 20 Meilen von Edinburgh, niederließen. Der erste nachweislich dokumentierte ‚Scott‘ ist Uchtred Filius Scott, dessen Name gegen 1120 in einer Urkunde erwähnt wird. Sie beherrschten die Länder in Peeblesshire so effizient, dass sie bald rastlos wurden und ihre Gebiete ausdehnen wollten.
Sie zogen tiefer in das Grenzgebiet und erwarben Land in Roxburghshire, Eskdale und Liddesdale. Im 13. Jahrhundert heiratete ein Nachfahre von Uchtred, Sir Richard Scott, die Erbin von Murthockstone, was ihnen das Land von Rankilburn sicherte und ihre Macht über die Grenzgebiete weiter stärkte. Außerdem erlangte Sir Richard den angesehenen Titel Ranger of Ettrick Forest und erbaute ein prachtvolles Haus bei Buccleuch, woraufhin der Landsitz als Buccleuch bekannt wurde. Somit wurde Sir Richard zum ersten Lord von Buccleuch.
Um 1400 zeigte der 6. Lord von Buccleuch den strebsamen und ehrgeizigen Charakter typisch für Clan Scott, indem er Murthockstone gegen das ertragreichere Land von Branxholm eintauschte. Und Ende des 15. Jahrhunderts gehörten die Scotts unbestreitbar zu den mächtigsten und gefürchtetsten Border-Clans.
Der aktuelle Chief des Clans Scott ist Richard Walter John Montagu-Douglas-Scott, 10. Herzog von Buccleuch und 12. Herzog von Queensberry. Der Chief hat einige königliche Verbindungen, was die Macht des Namens Scott illustriert! Er wurde 1954 geboren und Prinzessin Margaret ist seine Patentante. Außerdem ist er ein direkter Nachfahre von Sir James Scott, welcher der älteste uneheliche Sohn von König Charles II war.
Scott wurde in Eton und dann Oxford ausgebildet und erreichte 1976 den Abschluss Bachelor of Arts. 1981 heiratete er Lady Elizabeth Marian Frances Kerr, Tochter des 12. Marquis von Lothian, und gemeinsam haben sie 4 Kinder. Aktuell lebt der Chief in Drumlanrig Castle und besitzt außerdem Bowhill House, Boughton House und Dalkeith Palace!
Der Name ‚Scott‘ leitet sich von dem lateinischen Wort ‚Scotti‘ ab, mit dem ursprünglich die irischen Kelten bezeichnet wurden und später wurde er mit gälischen Menschen allgemein assoziiert. Interessanterweise erwähnte George Black in seinem Buch ‚the Surnames of Scotland‘, dass der erste urkundlich belegte Scott, ‚Uchtred Filius‘, einen recht auffällig angelsächsisch klingenden Namen hatte, was auf northumberländische Wurzeln der Familie schließen lässt.
Dalkeith Palace ist der historische Sitz des Clans Scott. Er befindet sich in Dalkeith etwas außerhalb von Edinburgh und das heutige Schloss wurde 1702 erbaut. Zuvor stand an der gleichen Stelle eine mittelalterliche Burg, die im 12. Jahrhundert für Clan Graham erbaut, im 14. Jahrhundert allerdings an den Clan Douglas übertragen wurde. Die Familie Scott erwarb 1642 die Burg von der Familie Douglas. Nachdem Francis Scott, 2. Graf von Buccleuch und Herzog von Monmouth, wegen Hochverrat hingerichtet wurde, beauftragte seine Witwe James Smith, die Burg in das heutige Schloss umzugestalten.
Das Pflanzen-Emblem des Clans Scott ist die Heidelbeere, auch bekannt als Blaubeere, die üppig in den Moor- und Waldgebieten Schottlands wächst. Sie wuchs in Hülle und Fülle im Ettrick Forrest, ein wichtiger Teil des Gebiets der Scotts, was vielleicht ihre Wahl inspirierte!
Außerdem soll die Heidelbeere für spirituelle und selbst medizinische Zwecke eingesetzt werden können. Auch soll eine gute Heidelbeerernte bedeuten, Ihre anderen Kulturen gedeihen das ganze Jahr durch und falls Sie die köstliche Frucht direkt von der Pflanze naschen, stärken Sie gleichzeitig Herz und Immunsystem. Wir können uns vorstellen, diese Familie an aktiven und hartgesottenen Kämpfern, die ihre Gesundheit und Stärke sehr schätzte, fand dies höchst attraktiv!
Das Wappenabzeichen des Clans war ein geheiligtes Symbol für mächtige schottische Familien, mit dem die Mitglieder des Clans einander und ihrem Chief ihre Zugehörigkeit demonstrierten: Das Wappenabzeichen des Clans Scott zeigt einen stolzierenden Hirsch mit goldenem Geweih und Hufen. Es ist umrandet von einem ledernen Gürtel, der das Clan-Mottoo, ‚Amo‘, mit der Bedeutung ‚I love – Ich liebe‘ trägt.
Zwei Vereine sind aktuell für den Clan Scott aktiv, falls Sie sich für Ihr Clan-Erbe interessieren, sollten Sie dafür leicht eine Gruppe finden, der Sie sich anschließen können! Beide Vereine beschreiben ihre Hauptziele als Zusammenführen der Scott-Angehörigen und Fördern des Erbes und der Interessen der Familie weltweit.
Erfahren Sie mehr über die Clan Scott Scotland Society, einschließlich wie Sie beitreten, auf ihrer Website. Der Herzog von Buccleuch selbst empfiehlt sie, also können wir uns keinen besseren Ort vorstellen, um Ihr Scott-Erbe zu erkunden!
Alternativ besuchen Sie die Website der Clan Scott’s North American Society.
Sie bestehen seit 1971 und leisten hervorragende Arbeit für den Erhalt und das Fördern der Kultur des Clans Scott. Sie unterstützen ihre Mitglieder bei der Ahnenforschung, ermöglichen den kulturellen Austausch zwischen den USA und Schottland und bieten sogar Stipendien für Interessierte, die Wissen über schottische Geschichte, Kunst und Literatur erwerben möchten.
Der Clan Scott ist verbunden mit dem malerischenLoch Katrine in den Trossachs, unmittelbar östlich von Loch Lomond. Der See erstreckt sich über circa 8 Meilen in der Länge und einer in der Breite und deckt damit eine Fläche von über 12.14 km2 (3000 Acres) ab. Der legendäre Sir Walter Scott verfasste eines seiner berühmtesten Werke, The Lady of the Lake, nachdem er 1809 diesen bezaubernden Ort besucht hatte. Er fühlte sich angeregt, den See als Schauplatz für sein Gedicht zu nutzen und zementierte so diesen Ort als ein ikonisches Wahrzeichen Schottlands.
Außer dieser wesentlichen Rolle in der klassischen Literatur der Scotts trug Loch Katrine auch zur Entwicklung Glasgows im 19. Jahrhundert bei. 1859 wurden zwei Aquädukte erbaut, damit sie den See als Frischwasserquelle für die Stadt nutzen konnten.
Wie alle angesehenen und mächtigen Clans trugen die Scotts einige heftige Rivalitäten mit ihren Nachbarn aus, aber vor allem mit den Kerrs. Sie versammelten sich häufig bei Bellendean und kämpften dort gegen einander. Jedoch an ihren blutigsten Auseinandersetzungen waren oft andere beteiligt. Eine solche Situation ergab sich, als die zwei Clans in einer königlichen Fehde für eine Seite Partei ergreifen mussten. 1526 wurde König James V von Schottland von seinem Stiefvater, Archibald Douglas, gefangen genommen und eingekerkert.
Der König war erzürnt. Aber es gelang ihm, Sir Walter Scott von Buccleuch heimlich zu kontaktieren und ihm um Hilfe zu bitten. Sir Walter akzeptierte die Herausforderung und organisierte eine Armee von fast 1000 Mann, für den Versuch, James zu befreien. Jedoch stoß Scott auf Douglas’ Männer, die den König bewachten. Sie bestanden hauptsächlich aus Mitgliedern des Clans Kerr und lieferten beherzt Gegenwehr. Die Scotts waren zum Rückzug gezwungen, aber einer ihrer frustrierten Kämpfer schaffte es noch, Andrew Kerr von Cessford zu töten, was wiederum Zorn bei ihrem rivalisierenden Clan entfachte. Erstaunlicherweise machten die zwei Familien den für sie ungewöhnlichen Versuch, diesen Streit friedlich beizulegen. 1529 trafen sich die beiden Chiefs und beschlossen Sir Walter Scott solle eine Pilgerreise machen, um die Seele des ermordeten Andrew Kerr zu huldigen.
Vielleicht weniger erstaunlich hielt dieser Frieden nicht lange! 1552 spazierte Walter Scott durch Edinburgh, als er auf eine Gruppe wütender Kerrs stoß. Diese nutzten ihre Chance, während Scott alleine und unbeschützt war, und stachen ihn mit einem Schwert nieder, dabei schrien sie ‚Strike for they father’s sake – ein Streich ihres Vaters wegen‘, womit sie sich auf die Ermordung von Andrew Kerr 25 Jahre zuvor bezogen. 1564 kam die Fehde zu einem unangenehmen Ende, als sich ein anderer Sir Walter Scott von Branxholm und Sir Walter Kerr von Cessford trafen, um eine Absprache zu treffen. Der Clan Scott gelobte, sie würden keine Revanche gegen die Kerrs für den Angriff in Edinburgh suchen und gleichzeitig versprach Clan Kerr, die Scotts nicht für vorherige Kränkungen zu jagen.
Der Schlachtruf des Clans Scott war ‚A Bellendaine‘, was sich auf den Sammelpunkt der Familie für Ausschreitungen mit rivalisierenden Clans bei Bellendean in Roxburghshire bezieht. Wir können uns gut vorstellen, dass Feinden ein Schauer über den Rücken lief, wenn sie diesen furchteinflößenden Clan gemeinsam brüllen hörten!
Ein Wappenschild ist ein heraldisches Emblem, mit dem Sie Zugehörigkeit zu Ihrem Clan, Ihren Clan-Mitgliedern und Ihrem Chief zeigen.
Das Wappenschild des Scott-Clans ist besonders detailreich und eindrucksvoll.
Oben steht ein goldener Adler auf einen silbernen Helm, der eine rote Rose in
seinem Schnabel hält. Darunter ist ein goldenes Schild geschmückt mit einer
Rose oben, einem Stern unten und einer blauen Schärpe über die Mitte besetzt
mit zwei goldenen Monden und einem goldenen Stern. Links unter dem Schild
befindet sich eine Nixe, die ebenfalls eine rote Rose in ihrer Hand hält.
Rechts steht ein Border Collie auf seinen Hinterbeinen.
Die Kunstsammlung des Herzogs von Buccleuch ist von großer Bedeutung. Sie umfasst über 500 Gemälde und einer enormen Auswahl an Möbelstücken, Schmuck, Rüstungen und vielem mehr! 2008 wurde ein seltenes Portrait von Königin Elizabeth I in der Sammlung von Boughton House entdeckt und begeisterte die Kunstwelt.
Bildnachweis: Drumlanrig Castle
Die Geschichte des Clans Scotts ist reich an Erzählungen über Magie und dem Paranormalen. Micheal Scott, 1175 geboren, war bekannt als Zauberer von Balwearie. Er studierte Mathematik, Philosophie und Theologie an der Universität Oxford, bevor er eine recht unkonventionelle Karriere antrat! Er soll von Friedrich II, dem Heiligen Römischen Kaiser, als sein persönlicher Astrologe angeworben worden sein.
Es gibt viele Geschichten über seine übersinnlichen Kräfte; die legendärste ist die, in der er seinen eigenen Tod prophezeite. Angeblich sah Scott, er würde durch ein kleinen auf seinen Kopf fallenden Stein getötet werden, also trug er immer eine Schutzkappe. Eines Tages soll er während der Messe seine Kappe abgenommen haben und sofort von einem fallenden Stein am Kopf getroffen worden sein. Kurz danach wurde er krank und starb, genauso wie er es prophezeit hatte. Außerdem war er die einzige schottische Person, die in Dantes Inferno erwähnt wurde!
Falls Sie nach einem Scott-Tartan suchen, verwöhnt Sie der Clan wahrhaftig. Wir führen 20 Varianten, in Rot, Orange, Grün, Blau, Lila und selbst Schwarz und Weiß! Sie werden auf alle Fälle genau den richtigen Tartan für sich finden. Wir bieten ein breites Sortiment von Bändern zu Kilts und Kappen, also schauen Sie sich heute um, damit Sie sich Ihren alten Clan-Vorfahren näher fühlen können!
Clan-Motto: Amo (I Love – Ich Liebe)